Sonntag, 8. November 2015

»Die Schöpfung« von Haydn

Es ist ein Glück, ein Stück von so gewaltigem Ausmaß und musikalischer Tiefe über einen so langen Zeitraum einüben zu können. Nachdem zwei Chöre seit Mai getrennt voneinander »Die Schöpfung« von Haydn eingeübt hatten, kamen diese in den letzten drei Wochen zu ersten gemeinsamen Proben zusammen. Es war erstaunlich, dass sich das Zusammenspiel von den ersten Zusammenkünften an differenziert und harmonisch anhörte. Zur gestrigen Generalprobe traten auch noch die Solisten und die Instrumentalisten hinzu. Das auch in dieser Phase am Ausdruck gefeilt werden kann, das Wechselspiel zwischen Orchester, Chor und Solisten nuanciert wird, hatte ich nicht erwartet. Nun steigt die Vorfreude auf zwei große Konzertabende in der Heiliggeistkirche auf dem Venusberg. Möglich gemacht hat das Konzert eine großzügige Schenkung zu Gunsten der Kirchenmusik unserer evangelischen Schwestergemeinde auf dem Venusberg. Der Eintritt zu diesem Konzert am heutigen Sonntag, 17:00 Uhr, ist frei. Lediglich Spenden werden erbeten. Weil mit hohem Andrang gerechnet wird, gibt es ein Zusatzkonzert am morgigen Montag um 20:00 Uhr.

Montag, 10. November 2014

Die Siegesfahne wehet...

Tod, wo ist Dein Stachel...? Coole Texte, eindrucksvolle Musik auf historischen Instrumenten.

Dass auch im Kleinen großartige Musik ohne Subventionen entstehen kann und ein Sohn Bachs, Carl Philipp Emanuel, geehrt wird, der in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag feiert, sollte an dieser Stelle nicht untergehen. Wenn auch noch ganz in der Tradition der Oratorien verhaftet, begeisterten vor allem die Texte der Choräle und rissen das Publikum am Ende der 90-minütigen Aufführung zu Beifallsstürmen und »Bravo«-Rufen hin.


Finanziert wurde die aufwendige Produktion mit einem Orchester und vier Solisten, das auf historischen Instrumenten spielte, mit den Gewinnen zweier Karnevalssitzungen in diesem Jahr. Und so blicken wir schon jetzt wieder gespannt auf die morgen beginnende nächste Session, in der das nächste Konzertprojekt finanziell unterfüttert wird.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Probenalltag

Seit fast einem Jahr proben wir im Jugendheim, der am Tag als Kindergarten dient. Zwischen Bildern, Stühlchen, 'Bobby-Cars' Bach. 

Modern nennt man das 'multifunktional', aber es ist wahre Leidenschaft und lebendige Gemeinde. 

Freitag, 14. Februar 2014

Viel Spass an der Freud auch 2014

Aus dem Kindergarten wurde für zwei Tage die Narrenhochburg. Viel Spaß an der Freud, wie jedes Jahr, überschäumende Stimmung wie in Rio.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Lila Tilla



Zu den ewigen Oldies des Ippendorfer Liedgutes gehört das Lied von der Lila Tilla, das über die Jahrzehnte immer neue Interpretationen gefunden hat, aber nur einen Sänger.

Der doppelte Vorsitzende: Ansporn, Engagement und ein feiner Humor


Josef Hlsmnn gibt den Vorsitz des Pfarr-Cäcilienchores St. Barbara ab
Josef Hlsmnn besitzt einen feinen Humor: Wer nach zweiwöchiger Abstinenz wieder zur Probe erscheint, wird zum Wiedereintritt in den Chor beglückwünscht. Doch kennzeichnet diese Bemerkung auch den eigenen Einsatz von Josef Hlsmnn für den Chor und Engagement seiner Mitglieder.

Wechselvolle Zeiten, doch der Chor steht fest
Sein erster Vorsitz von 1964 – 1977 fiel in bewegte Zeiten der Pfarrei St. Barbara. Präses und Pastor war zunächst Pfarrer Hermann Blum, der noch im gleichen Jahr von Pfarrer Albert Werner abgelöst wurde. Ihm folgte schon 1968 Pfarrer Dr. Roman Horny. Über die Wechsel hinweg blieb der Chor dank der Kontinuität im Vorsitz eine Säule im geistlichen Leben. Aber auch der Umgang mit wechselnden Chorleitern erforderte Geschick und Einfühlungsvermögen, um die Schar der Sängerinnen und Sänger bei Laune zu halten.
Als Glücksfall erwies sich einmal mehr Josef Hlsmnns Sinn für Humor und die Etablierung des Chorkarnevals als gesellschaftlicher Höhepunkt im Dorfleben der 5. Jahreszeit. Als er den Vorsitz 1977 zunächst abgab, konnte er auf lebendige Traditionen zurückblicken und diese Ära mit einer gemeinsamen Fahrt nach Rom mit Papstaudienz für viele erinnerlich markieren.

Die 1990ziger und neues Wachstum
Als Josef Hlsmnn der Vorsitz 1994 wieder angetragen wurde, konnte er auf die Mithilfe vieler langjähriger Weggefährten setzen, die ihm die Übernahme des Amtes denkbar erscheinen liessen. Und es wurden alle Kräfte gebraucht. Ippendorf erlebte einen Aufschwung durch zu Zuzug vieler junger Familien. Josef Hlsmnn wusste: Die Attraktivität eines geistlichen Zentrums steigt vor allem durch die Menschen, die sich aktiv beteiligten. Er ermunterte seine Chorschwestern und -brüder für den Chor zu werben, um das Generationswerk lebendig zu halten. Und so erlebte der Pfarr-Cäcilienchor nicht zuletzt wegen dieser Initiative einen Zuwachs an jungen Sängerinnen und Sänger, durfte sich aber auch des Zuspruchs von Neumitgliedern älteren Semesters erfreuen.
In dieser Mischung aller Altersgruppen verstand es Josef Hlsmnn als erfahrener Vater alle anzusprechen und mitzunehmen. Und er war offen für neue Ideen. Als die neuen Statuten der Kirchenmusik es erlaubten, überzeugte er alle von der Idee, dem Chor eine moderne Führungsstruktur zu geben und die Lasten auf verschiedene Schultern zu verteilen.
So konnte er – auch wenn gesundheitliche Gründe ebenfalls eine Rolle spielten – die Verantwortung für den Chor am 28.02.2012 an ein „Leitungsteam“ abgeben.

Das zweite Mal
Dieser zweite Vorsitz war – wie schon in der ersten Periode – durch ein herausragendes geistliches Ereignis gekennzeichnet: Dem Besuch des Kölner Kardinals Meisner zum 100-jährigen Chorjubiläum im Mai 2004. Herr Kardinal Meisner feierte zusammen mit dem Präses des Chores Pfr. Wndhser und acht weiteren Geistlichen ein feierliches Pontifikalamt in unserer Pfarrkirche. 39 Sänger und Sängerinnen sangen fröhlich und kräftig mit Orchesterunterstützung die Krönungsmesse in C-Dur und das „Laudate Dominum“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Beim anschließenden Empfang war unter den Gratulanten auch die Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann. Kardinal Meisner überreichte Josef Hlsmnn - stellvertretend für den Chor – die silberne Dom-Plakette.
Für den Choralltag prägend war und ist die gute Zusammenarbeit mit den Pfarrern Norbert Wndhser als Präses (1989 – 2009) und Pfarrer Bernd Kmmerlng (seit 2009) sowie unserem Kirchenmusiker Christoph Hmm. Beide Geistlichen räumten der Chormusik einen festen Platz im Kirchenjahr ein.
Geistliche Konzerte einerseits und die mundartlichen Messen zwischen den mittlerweile auf zwei Sitzungen angewachsenen Chorkarneval haben das Progamm der Sänger erweitert. Auch hierfür war Josef Hlsmnn Wegbereiter, indem er aus der Schar der Sänger Günther Bsslr als Chorleiter für den „Mundartgesang“ gewann.

Josef Hlsmnn blickt auf ein reich bestelltes Feld, das aber weiter beackert werden muss, soll es Früchte tragen. Da hilft auch die Aufmerksamkeit von Oberbürgermeisterin und der Glanz einer Domplakette nicht hinweg. Und so ist sein Bass weiterhin zu vernehmen, so pflegt er weiter die Kunst des Choralschola-Gesangs und wird sich weiter einmischen. Wer singt, betet doppelt. Und das passt zu dieser Doppel-Ära.
Wir danken Josef Hlsmnn für sein unermüdliches Engagement und wünschen ihm für die Zukunft viel Gesundheit und Gottes Segen.

Sonntag, 8. April 2012

Kurze Messe an Ostern




Die Mozart'sche Messe war zwar kurz, aber das dona nobis pacem zieht sich und so bekamen wir alle reichlich vom Osterfrieden ab, den wir gesanglich von der Empore verbreiteten.

Dienstag, 28. Februar 2012

Generalversammlung 2012

Der Chor war in großer Zahl vertreten und blickte auf ein reiches Jahr 2011 und noch auf die jüngste Karnevalssitzungen zurück, mit denen ein Großteil unserer Aktivitäten finanziert werden.

Nach 31 Jahren an der Spitze des Chores erklärte unser Vorsitzender Josef H. nach 31 Jahren nicht wieder zur Verfügung zu stehen. Wir dankten es ihm mit stehendem Applaus, der nur unzureichend zum Ausdruck bringt, was Josef für uns in den zurückliegenden drei Jahrzehnten geleistet hat.

Ein herzliches "Vergelt's Gott!" schon mal an dieser Stelle.

Sonntag, 5. Februar 2012

Mundartmesse: He deit et wieh, doch wenn et nit wieh dät, dann simmer nit miiieh

Zum sechsten Mal seit 2007 war der Gottesdienst in rheinischer Mundart das Bindeglied zwischen dem Frohsinn der beiden PCC-Karnevalssitzung. Spiritus rector ist Günther Besseler, der Pater Bernd Kremer auf den Berg bewegen kann, um die Messe zu halten.

Wer jedoch glaubt, Musik und Texte in kölscher Übertragung seien endlich, der täuscht sich. Das Halleluja von Brings bildete den Auftakt zum Evangelium und auch das Kyrie war einem bekannten Karnevalslied (Du bess ming Stadt) entlehnt.

Ausgehend vom Gleichnis der Heilung der Kranken wusste Pater Kremer einen weiten Bogen zu spannen von den Erkrankungen unserer Zeit auf einen kleinen Trost hinzuweisen: Tut nichts mehr weh, dann sind wir nicht mehr.

Der Dank an alle Beteiligten und der Blasiussegen beschlossen den würdigen Gottesdienst, der aber erst durch das gesungene rheinische Gotteslob funkelte und die Gemeinde schunkeln liess.

Dienstag, 1. November 2011

Allerheiligen

Wie tröstlich, wenn auch im unwirtlichen Monat November Leben auf den Friedhöfen ist, die Gräber gesegnet nd dieser Akt musikalisch begleitet wird.